Antiquitäten, Vintage & Trödel - Ankauf und Verkauf

Carolines Trödelladen in der Presse

Carolines Trödelläden in Nürnberg

Das Wichtigste für den Haushalt

Auch Umzüge und das Einlagern von Möbeln umfasst das Angebot

SitzgruppeEin großes Angebot an Glas-, Keramik- und Porzellan-Antiquitäten, Damen-, Herren-und Kinderbekleidung sowie Textilien, Büchern, Schallplatten und Heimwerkerbedarf, bietet Carolines Trödelladen in der Schweiggerstraße 6 in 90478 Nürnberg. Auch den An- und Verkauf von Haushalts- und Gebrauchtwaren umfasst das Angebot.

Carolines Trödelladen hat Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von
10 bis um 13 Uhr geöffnet Tel.: 0911/4180202.

Auch in Carolines Trödellager in der Knauerstraße 8 in Nürnberg warten einige Schätze auf die Kunden. Auf zwei Etagen steht ein ständig wechselndes Sortiment bereit. Neben Bad- und Küchenschränken, Wohn- und Schlafzimmerschränken, kompletten Einbauküchen sowie zahlreichen Elektrogeräten stehen auch Polstermöbel, Tische, Stühle, und ausgefallene, antike Stilmöbel zum Verkauf. Selbst zusätzliche Dienstleistungen wie den Verkauf von Waren auf Kommissionsbasis, das Einlagern von Möbeln und Umzüge und Entrümpelungen im Raum Nürnberg/Fürth führt das freundliche Team von Carolines Trödellager durch.
Info: 0911/2774501
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 15 Uhr

AZ, 7. Dezember 2007


Ein Trödler aus Leidenschaft

Trödler aus LeidenschaftDer Alles-Sammler
Bei Andreas Kleist endet die Jagdsaison nie. Seit 20 Jahren ist er auf der Pirsch. Auf Auktionen, bei Entrümpelungen, in Kellergewölben, in Dachgeschossen wildert der 47-Jährige. „Immer auf der Suche nach den schönen Dingen”, sagt der Mann mit dem lyrisch aufgeladenen Namen. Kleist hat sich mit seiner Frau Caroline und seiner 19 Jahre alten Tochter Jenni in Nürnberg ein kleines „Gebrauchtwaren-Imperium” aufgebaut. In „Carolines Trödelläden” geht man entweder, wenn man etwas Billiges sucht oder etwas Besonderes, sagt er.

In der Schweiggerstraße, unweit vom „Kreuz des Südens”, wo Wölckern- und Allersberger Straße aufeinandertreffen, liegt das kleinste Glied in der „Trödelkette”. In den auf zwei Stockwerke verteilten 300 Quadratmetern drängen sich tausendfach Billiges und Besonderes. Geschirr, Krüge, Pokale, Vasen, Löffel, Krücken, Kruzifixe, Musikinstrumente, Schreib-, Näh- und Waschmaschinen, Staubsauger, Uhren, Fernseh- und Radiogeräte, Kühlschränke, Puppen, Schuhe, Hüte, Kleider, Wasserpfeifen, ungefähr zwei Tonnen Bücher und nochmal soviel Krimskrams. Sachen die jeder braucht, und solche, die gewiss niemand braucht. Kleist macht da keinen Unterschied. Nach seiner Überzeugung wohnt einem jeden Ding ein Wert inne. Sogar der Urkunde eines Unbekannten für „40 Jahre treue Mitarbeit im Gaswerk”, die im hinteren „Ausstellungsraum” in der Schweiggerstraße hängt.

Ein Händchen für den Handel
Kleist ist Trödel-Magnat aus Leidenschaft. „Ich konnte noch nie gut etwas einfach wegwerfen”, sagt er. Sein Händchen für den Handel mit vermeintlich Wertlosem, hat der Familienvater vor vielen Jahren beim eigenen Umzug entdeckt. „Da war auf einmal vieles übrig, das wir nicht mitnehmen konnten, das aber viel zu gut zum Wegwerfen war. Damit sind wir dann auf den Flohmarkt gegangen.”
Statt der anvisierten 300 Mark erwirtschafteten die Kleists bei ihrer Flohmarktpremiere über 500 Mark -und bei der fälligen Feier war die Geschäftsidee geboren. Vor allem aus Nachlässen und Wohnungsauflösungen rekrutieren sie heute ihre Ware. Wirkliche Schätze bergen sie dabei aber nur sehr selten. „Die Leute wissen meistens ganz genau, wie viel die Sachen wert sind.”
Die Jagd ist nicht nur deshalb härter geworden, sagt Kleist: „Was man früher umsonst bekommen hat, dafür verlangen die Leute heute oft etwas. Das liegt auch daran, dass immer mehr auf der Suche nach gebrauchten Sachen sind”, sagt er. Die Konkurrenz im Revier ist größer geworden -auch für den „Alles-Sammler”.

Christian Rothmund
Nürnberger Zeitung, 1. Februar 2008